Putensalami – eine fettarme Alternative?

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Die Salami ist eine Wurstsorte, die auch aus Schweine- oder Rinderfleisch hergestellt wird. Sie wird von vielen gerne gegessen und ist auch für eine Low Carb Ernährung geeigent, da sie einen hohen Proteinanteil und kaum Kohlenhydrate enthält.

So hat die durchschnittliche Salami ca. 22g Protein und und nur ca. 2,5g Kohlenhydrate pro 100g. Jedoch glänzt sie nicht besonders durch ihre Kalorienzahl. Denn auf 100g gerechnet hat sie um die 330 Kcal und einen Fettgehalt von rund 26 g. Das ist ein Grund warum viele auf die Putensalami zurückgreifen, die aus Geflügelfreisch hergestellt wird und wie viele glauben einen geringeren Fettanteil haben sollte. Aber ist das wirklich eine gute fettärmere Alternative?

Geflügelfleisch an sich ist ein sehr fettarmes Fleisch, dessen geringer Fettanteil sich in einer relativ geringen Kalorienzahl widerspiegelt. So enthält zum Beispiel 100g Putenfleisch rund 189 Kcal, 7g Fett, 29g Protein und so gut wie keine Kohlenhydrate. Rindfleisch hingegen enthält auf 100g ca. 250 Kcal, 15g Fett, 26g Protein und ebenfalls so gut wie keine Kohlenhydrate.

Da der Geschmack der Salami von ihrem hohen Fettanteil lebt, ist klar erkennbar, dass sich also das Geflügelfleisch deutlich weniger für die Verarbeitung eignet als Rinderfleisch oder auch Schweinefleisch. Aus diesem Grund wird, um Putensalami herzustellen zusätzlich pflanzliches Fett hinzugefügt, um einen verstärkten Salamigeschmack zu erreichen. Dieses Fett ist in den meisten Fällen günstiges Palmfett, das aus der Ölpalme gewonnen wird. Da für dessen Gewinnung tropischer Regenwald abgeholzt wird, ist der Anbau ziemlich umstritten und nicht besonders umweltfreundlich. Zusätzlich steigt durch die Fettzugabe natürlich auch der Kaloriengehalt des eigentlich mageren Fleisches, sodass die Putensalami auf die ungefähr gleiche Kaloreinzahl kommt, wie eine normale Salami mit dem Zusatz, dass sie auch noch die Umwelt belastet. Eine Putensalami hat auf 100g nämlich auch um die 300-350 Kcal, 22g Fett, 23g Protein und wie die normale Salami so gut wie keine Kohlenhydrate.

Man kann also eindeutig sagen, dass Putensalami keine fettarme Alternative zur normalen Salami darstellt. Also wenn ihr Salami essen wollt, dann nehmt lieber die herkömmliche und verzichtet auf die Putensalami mit Palmfettzugabe.

Ich persönlich als Vegetarierin esse super gerne die vegetarische Mühlen Salami von der Rügenwalder Mühle. Ich finde sie nicht nur optisch ziemlich ansprechend, sondern auch geschmacklich absolut lecker. Sie schmeckt wie eine ganz normale Salami und hat außerdem, wie ich finde sehr gute Nährwerte. Auf 100g hat sie 177 Kcal, 11g Fett, 15g Protein und 3,5g Kohenhydrate und was ich auch echt klasse finde ist, dass Rapsöl anstatt Palmfett verwendet wird.

Wenn ihr aber wirklich noch mehr Kalorien bei eurem Brotbelag sparen wollt, dann empfehle ich euch z.B. Putenbrust. Dieses Geflügelfleich hat kaum Fett und Kohlenhydrate aber sehr viel Protein. Von Herta zum Beispiel findet ihr viele verschiedene Varianten mit absolut guten Nährwerten. Auf 100g hat die Putenbrust nähmlich nur ca. 111 Kcal, 2g Fett, 22g Protein und so gut wie keine Kohlenhydrate.

 

 

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